Tagebuch auf der Intensivstation
Am 1. April 2001 bekam ich diesen traurigen Rest einer chinesischen Ulme zur möglichen Wiederherstellung. Fast alle Äste waren vertrocknet.  Einige ganz dünne Triebe, mit einem Blatt am Ende, sind an den ehemaligen Astansätzen wieder entstanden und wachsen dort nach oben oder unten. Nach dem Auswaschen des alten Lehms werden die wenigen noch vorhandenen Würzelchen in Fruhstorfer-Erde mit viel Lava-Granulat gesetzt.

23. April 2001: Einige der vorhandenen grünen Tupfen haben sich zu Blätter entwickelt. Die Ästchen werden vorerst alle erhalten und in brauchbare Richtungen gelenkt.

17. Juni 2001: Der Austrieb entwickelt sich ganz gut, sodaß aus den vielen dünnen Ästchen einmal vorselektiert werden kann. So bleiben jetzt pro Astansatz höchstens 2 Astanwärter stehen.

29. Juli 2001: Die Äste dürfen so lang durchtreiben um Dicke zuzulegen.

7. April 2002: Genau 1 Jahr nach Beginn der Restaurierung sind die Astetagen festgelegt und nach ein paar Rückschnitten auch schon etwas Verzweigung vorhanden.

16. Oktober 2002: Die Wurzeln sind noch etwas schwach und einseitig ausgebildet, aber die Äste gewinnen bereits an Dichte.  

 

 


last update:  14.05.2003 (wp)